Wie wird aus technologischer Kompetenz wirtschaftliche Stärke? Wir diskutieren, wie Unternehmen Innovation schneller in Wertschöpfung, neue Geschäftsmodelle und nachhaltiges Wachstum übersetzen können.
JENA DIGITAL SUMMER SUMMIT High 5, Jena Digital! Vom lokalen Netzwerk zum Innovationsökosystem.

Digitale Zukunft entsteht nicht von allein.
Wie schaffen wir aus technologischer Stärke wirtschaftliches Wachstum? Wie bringen wir digitale Technologien, Künstliche Intelligenz, Deep Tech und digitale Geschäftsmodelle schneller in die Anwendung? Welche Rolle kann die Digitalwirtschaft als Innovationstreiber für die Wertschöpfung einnehmen? Und welche Rahmenbedingungen braucht eine starke Digitalwirtschaft in Thüringen und Ostdeutschland?
Beim Jena Digital Summer Summit 2026 bringen wir Unternehmer:innen, Entscheider:innen, Wissenschaft und Politik zusammen, um genau darüber zu diskutieren.
Gleichzeitig feiern wir fünf Jahre Jena Digital. Zeit für einen Blick zurück – vor allem aber für die Frage, was als Nächstes kommt.
Darum geht es beim Summer Summit 2026
Digitale Wettbewerbsfähigkeit
KI, Deep Tech & digitale Geschäftsmodelle
KI und Deep Tech verändern Märkte und Wertschöpfungsketten. Wir schauen darauf, wie aus neuen Technologien konkrete Anwendungen, skalierbare digitale Geschäftsmodelle und neue Marktchancen entstehen.
Rahmenbedingungen für Digitalwirtschaft
Was braucht eine starke Digitalwirtschaft, um zu wachsen und international wettbewerbsfähig zu sein? Im Fokus stehen Finanzierung, Fachkräfte, Marktzugang, innovationsfreundliche Regulierung und digitale Souveränität.
Programm
OBERSAAL Panels & strategische Perspektiven
UNTERSAAL Praxis & konkrete Anwendungen
15:00 Uhr
Opening – Jena Digital Summer Summit 2026
Gemeinsamer Auftakt des Summer Summits.
Christian Grötsch, Vorstandsvorsitzender Jena Digital e.V.
Mario Suckert, Staatssekretär Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum
15:30 Uhr
Digitalwirtschaft als Lückenfüller?! Wie digitale Unternehmen zum Innovationspartner der etablierten Wirtschaft werden.
Ist die Digitalwirtschaft nur dann gefragt, wenn irgendwo eine technologische Lücke geschlossen werden muss – oder ist sie längst strategischer Innovationspartner? Das Panel diskutiert, wie Start-ups, Digitalunternehmen und etablierte Industrie früher und gezielter zusammenarbeiten können, damit aus neuen Technologien konkrete Geschäftsmodelle, Pilotprojekte und neue Wertschöpfung entstehen.
Panel: Birgit Horack (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) · Anke Siegmeier (OptoNet e. V.) · Dr. Helge Eggert (ZEISS Innovation Hub Jena) · Georg Schmidinger (Jena Digital e. V.) · Konstanze Olschewski (PHNX ALPHA GmbH)
Moderation: Karolin Hewelt (COO RCKT & Hub Agency Lead de:hub Initiative)
Impulse aus der Digitalwirtschaft Kurzimpulse von Unternehmen und Start-ups aus dem Netzwerk von Jena Digital
Death Valley statt Silicon Valley – Die Krise der deutschen Innovationskultur und der Weg heraus
Michael Mörs | CEO SMAdev
Deutschland verfügt über starke Forschung, technologische Kompetenz und hochqualifizierte Fachkräfte. Trotzdem gelingt es häufig nicht, Innovationen schnell genug in erfolgreiche Produkte und skalierbare Geschäftsmodelle zu übersetzen.
Michael Mörs beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Staat und Unternehmen und fragt, warum gute Ideen auf dem Weg in den Markt zu oft im „Death Valley“ stecken bleiben. Der Impuls zeigt mögliche Wege aus der deutschen Innovationskrise und diskutiert, welche Veränderungen notwendig sind, damit Innovation wieder schneller und unternehmerischer möglich wird.
Handwerk oder IKEA? Open Source, KI und die Frage, was wir noch selbst verstehen (sollten)
Dr. Benedict Diederich | CEO OpenUC2 GmbH
OpenUC2 ist innerhalb von zwei Jahren von zwei auf fünfzehn Mitarbeitende gewachsen – mit einer klaren Mission: komplexe optische Systeme offen, modular und für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen.
Gleichzeitig verändern KI-Werkzeuge grundlegend, wie Software, Produkte und Wissen entstehen. Von der Idee zum Prototyp sind es teilweise nur noch wenige Stunden. Doch mit der Geschwindigkeit wachsen neue Fragen: Entstehen Insellösungen statt echter Zusammenarbeit? Verlassen wir uns zunehmend auf Code, den kaum noch jemand versteht? Und was passiert mit Wissen, das bislang gemeinschaftlich entwickelt wurde?
OpenUC2 stellt die eigene Community-Entwicklung dem Prinzip „Claude, bau mir das mal“ gegenüber und fragt: Was gewinnen wir durch KI – und welche Fähigkeiten sollten Unternehmen und Gesellschaft trotzdem selbst beherrschen?
16:15 Uhr
Zwischen Innovation und Abhängigkeit: Wie souverän ist unsere KI-Zukunft?
Künstliche Intelligenz eröffnet enorme wirtschaftliche Chancen – gleichzeitig wachsen Abhängigkeiten von Technologien, Plattformen und Infrastrukturen außerhalb Europas. Wie viel technologische Souveränität brauchen wir, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben? Und wo müssen Deutschland und Europa eigene Kompetenzen stärken?
Panel:
Dr. Christina Schmidt-Holtmann (Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung), Adrian König (Jenoptik AG), Prof. Dr. Joachim Denzler (Friedrich-Schiller-Universität Jena), Prof. Dr. Michael Wessel · (Friedrich-Schiller-Universität Jena), Chrisitan Grötsch (dotSource SE & Vorstandsvorsitzender Jena Digital e. V.)
Moderation: Stephanie Hänsch (Accenture & stellv. Vorsitzende Jena Digital e. V.)
Impulse aus der Digitalwirtschaft – Technologien, Geschäftsmodelle und Perspektiven aus dem Jenaer Innovationsökosystem Kurzimpulse von Unternehmen und Start-ups aus dem Netzwerk von Jena Digital
Der Fehler sitzt vor dem Bildschirm – aber nicht da, wo Sie denken. Warum „intuitiv“ das teuerste Wort der Softwareentwicklung ist.
Johannes Langer | CEO adignos GmbH & UX2B GmbH
Wenn Software nicht funktioniert, liegt das Problem oft nicht bei den Nutzer – sondern in Annahmen, Prozessen und Entscheidungen während der Entwicklung. Was für Entwickler „intuitiv“ erscheint, kann für Anwender völlig anders funktionieren.
Johannes Langer zeigt, warum gute User Experience nicht erst beim Design beginnt, wie falsche Annahmen zu unnötigen Entwicklungs- und Folgekosten führen und weshalb konsequente Nutzerorientierung ein entscheidender Faktor für erfolgreiche digitale Produkte ist.
Der Digitale Produktpass kommt für Alle(s). Der JEDI ist von Anfang an dabei.
Michael Hofmann | cdmm GmbH
Der Digitale Produktpass wird für immer mehr Unternehmen zu einem zentralen Bestandteil digitaler Wertschöpfung. Produktinformationen müssen künftig strukturierter, transparenter und über Unternehmensgrenzen hinweg verfügbar gemacht werden.
Damit entstehen nicht nur neue Anforderungen, sondern auch Chancen für effizientere Prozesse, neue digitale Services und datenbasierte Geschäftsmodelle. Michael Hofmann zeigt, was auf Unternehmen zukommt, warum der Digitale Produktpass weit mehr als eine Compliance-Aufgabe ist und wie im JEDI frühzeitig an konkreten Anwendungen und Lösungen gearbeitet wird.
17:00 Uhr
Die Zukunft wird nicht bestellt. Sie wird gebaut.
Fireside Chat über technologische
Umbrüche, KI, digitale Souveränität
und Europas Wettbewerbsfähigkeit
Stephan Schambach, Unternehmer
und Technologiepionier,
Moderation: Christian Schädlich (Thüringer Geschäftsklimaindex) und
Domenique Dölz (Jena Digital e. V.)
17:45 Uhr
Grußwort der Ostbeauftragten der
Bundesregierung Elisabeth Kaiser
18:00 Uhr
Digitalwirtschaft als
Transformationstreiber: Wie
Ostdeutschland seine
Wettbewerbsfähigkeit stärken kann
Abschlusspanel zu Innovation,
Wachstum und den politischen sowie
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen
der digitalen Transformation in
Ostdeutschland
Panel: Elisabeth Kaiser (Beauftragte der
Bundesregierung für Ostdeutschland), Katrin Wiebus (Thüringer Ministerium für Wirtschaft,
Landwirtschaft und Ländlichen Raum),
Hans Elstner (rooom AG & Landessprecher Thüringen Startup-Verband),
Domenique Dölz (Jena Digital e. V.)
Moderation: Christian Schädlich (Thüringer Geschäftsklimaindex)