Digitalwirtschaft im Dialog mit Bund und Land

Vertreter:innen aus Politik und Digitalwirtschaft diskutieren in Erfurt konkrete Leitplanken für Wachstum und die Zukunft der digitalen Souveränität in Thüringen.

 

Auf Einladung von Mario Voigt kamen im Dompalais Erfurt führende Vertreter:innen aus Politik und Digitalwirtschaft zusammen, um mit Philipp Amthor, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, über das Wachstumspotenzial der Thüringer Digitalwirtschaft zu sprechen.

Ebenfalls vor Ort waren der Thüringer Digitalminister Steffen Schütz, Staatssekretärin Milen Starke sowie Staatssekretär Stephan König.

Für unser Netzwerk nahmen Christian Grötsch (dotSource SE), Hans Elstner (rooom.com), Johannes Zollmann (zollsoft GmbH), Max Tarantik (Enginsight GmbH), Maik Wetzel (ESET), Tanja Zschau (Digitalwerk Jena | IKS Service GmbH) und Domenique Dölz teil.

Die Diskussion zeigte, dass die Thüringer Digitalwirtschaft bereit ist, Verantwortung zu übernehmen – und dass sie verlässliche politische Rahmenbedingungen benötigt, um ihr Potenzial voll auszuschöpfen.

Wettbewerbsfähigkeit entsteht nicht zufällig. Unternehmen brauchen Planbarkeit, innovationsfreundliche Regulierung und strategische Leitplanken mit einer klaren Vision. Nur so können Investitionen, Entwicklung und Skalierung langfristig erfolgen.

Strukturierte Technologieansätze, Plattformdenken, Open-Source-Strategien und langfristige Zielbilder sind dabei wichtiger als punktuelle Förderprogramme. Für Unternehmen bedeutet das vor allem Orientierung und Verlässlichkeit – und die Möglichkeit, sich strategisch einzubringen.

Gerade für Startups und mittelständische Digitalunternehmen ist die öffentliche Hand ein entscheidender Hebel. Wenn Verwaltung und öffentliche Institutionen gezielt auf innovative Lösungen aus der Region setzen, entstehen Referenzen, Skalierungschancen und echte Wertschöpfung vor Ort.

Entscheidend wird nun sein, wie diese Ziele konkret ausgestaltet werden:
Wie wird digitale Souveränität definiert?
Wie werden Rahmenbedingungen so gesetzt, dass heimische KMUs und Startups tatsächlich profitieren und wachsen können?

Die Digitalwirtschaft in Jena und Thüringen ist leistungsfähig, lösungsorientiert und bereit, Verantwortung für einen modernen, digitalisierten und demokratischen Staat zu übernehmen.

Wir bleiben im Dialog – für eine starke Digitale Wirtschaft aus Jena und Thüringen.